Unsere Tour

Abenteuer erleben, Rumkommen, spontan sein, Spaß haben, unbekannte Gegenden und fremde Kulturen entdecken –  all das ohne nach Indien, Amazonien oder Ozeanien zu fliegen und dabei fossile Ressourcen zu verbrauchen und der Umwelt zu schaden. Das ist unser Ziel. Wir wollen experimentieren, ausprobieren und erfahren wie gut man reisen und gleichzeitig nachhaltig leben kann.

 

Deshalb fahren wir ab Mai 2014 mit dem Fahrrad durch Eurasien - von Istanbul (wo wir im letzten Semester gewohnt haben) über den Kaukausus nach Deutschland (Konstanz, wo in den letzten Jahren unsere Heimat war, sowie Freiburg - wo Philip aufgewachsen ist und Anja und Philip nach der Tour leben werden)
 
5 Monate  -  11 Länder -  7000 km.  Mindestens.
 

Geplante Route

Startpunkt: Türkei, Istanbul. Weiter in Iran, Armenien, Georgien. Mit dem Schiff nach Odessa. Von dort aus planmäßig über Moldawien und Transnistrien nach Rumänien, Ungarn, Slowakei Österreich, Deutschland oder nicht-planmäßig woanders.
Startpunkt: Türkei, Istanbul. Weiter in Iran, Armenien, Georgien. Mit dem Schiff nach Odessa. Von dort aus planmäßig über Moldawien und Transnistrien nach Rumänien, Ungarn, Slowakei Österreich, Deutschland oder nicht-planmäßig woanders.

Gefahrene Route

 

Nachhaltig leben ist für uns eine der wichtigsten Elemente unseres Lebens. Aber das soll nicht bedeuten, dass man kein Spaß haben darf, genießen, Entdeckungen machen, Dinge (und sich selbst) bewegen und Neues entstehen lassen kann. Wir wollen beweisen, dass Nachhaltigkeit nicht langweilig sein muss, dass man sich nicht in sein Zimmer einschließen, zum Auf-Alles-Verzichter und Immer-Nur-Nein-Sager werden muss!

 

Was wir konkret und genau tun wollen um unsere Reise nachhaltiger zu machen, könnt ihr unter der Rubrik Nachhaltigkeit lesen. Zum Beispiel werden wir Strom aus tragbaren Solarpanels und über die Narbendynamos unserer Räder beziehen, unser Wasser selber filtern und außerdem alles, was wir konsumieren, auf eine Liste schreiben.

 

Route

Eigentlich machen wir die Reise aber vor allem, weil wir einfach Lust darauf haben. Lust auf Fahrrad fahren, in der Natur leben und diesen Teil der Welt zu erkunden. Für uns ist das Reizvolle an dieser Region, die die Schnitstelle von Okzident und Orient bildet, dass sie noch relativ unbereist und unbekannt ist, und es vielerorts noch unberührte Natur gibt.

Wir sind erst auf diese Region gestoßen, als wir ein halbes Jahr in Istanbul gelebt haben. Dort haben wir einerseits Lust bekommen noch mehr von der Türkei kennen zu lernen. Im ersten Teil der Tour wollen wir deswegen die türkische Mittelmeerküste bis nach Antalya runter fahren. Dort soll übrigens eines der besten Klettergebiete der Welt sein... Dann geht es durch die Berge Zentralanatoliens, vorbei an Kappadokia und weiter nach Osten bis zum Ararat. Mit 5137m der höchste Berg der Türkei und den Sagen nach der Landeplatz der Arche Noah.

Danach aber werden wir die Türkei verlassen - und wenn alles an den Grenzen klappt -  in den Iran reisen. Wir sind sehr auf dieses Land gespannt, bei dem die Meinungn so auseinander gehen - von überschwänglicher Schwärmerei bis zu Fassungslosigkeit über unser Vorhaben .

Während der Zeit in Istanbul wurden wir sehr von der Musik und Geschichte Armeniens inspieriet und wollen nun auch diese Land kennen lernen.

Dann geht die Reise weiter nach Georgien und in den Kaukasus.

Wegen politischer Konflikte ist die Grenze zwischen Georgien und Russland auf dem Landweg unpassierbar, weswegen wir mit dem Schiff von Batumi in die Olympiastadt Sotchi fahren werden. Der ursprüngliche Plan war über die Halbinsel Krim in die Ukraine zu fahren. Aufgrund der aktullen Entwicklungen überlegen wir jedoch eine alternative Route einzuschlagen. Welche das sein wird, entscheiden wir, wenn es soweit ist. Und je nach dem, geht es dann irgendwie nach Hause. Sollte doch alles so laufen, wie ursprünglich geplant, radeln wir noch durch Rumänien, Ungarn und Österreich.