Essen

Beim Essen denkt man nicht unbedingt an Ressourcenverbrauch. Vor allem nicht an unnötigen Ressourcenverbrauch, weil ja jeder essen MUSS.  Doch eben, weil es jeder so oft tut, macht Essen einen so großen Anteil am Energieverbrauch aus. Laut dem UNEP Bericht "Priority products and materials" kommen 31% unseres Einflusses auf die globale Erwärmung, der von Konsum stammt, von den Lebensmitteln, die wir verbrauchen.[http://www.unep.fr/shared/publications/pdf/DTIx1262xPA-PriorityProductsAndMaterials_Report.pdf] Damit macht im Alltag Essen noch vor Transport und Elektronikgeräten den größten Anteil aus.

 

Der Energie- und Ressourcenverbrauch ist aber nicht für alle Lebensmittel gleich. CO_2 Emission, Wasserverbrauch, Landnutzung, Energieverbrauch, etc. von tierischen Produkten übersteigen den von pflanzlichen Produkten ganz erheblich.

[Laut der Studie "Diet and the environment: does what you eat matter?" von Marlow HJ et. al. verbraucht eine nicht-vegetarische Ernährung 2,9 mal mehr Wasser, 2,5 mal mehr Primärenergie und 13 mal mehr Dünger als eine vegetarische Diät. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19339399]

Deswegen ernähren wir uns bereits überwiegend vegetarisch (für uns bedeutet das der Verzicht auf Fleisch, Hühnchen und Fisch) und versuchen unseren Konsum von Tierprodukten zu reduzieren.

 

Aber jeder Mensch braucht eine ausgewogene Ernährung. Vor allem wenn man 8 oder mehr Stunden am Tag Fahrrad fährt. Wir wollen testen, ob wir uns mit einer tierproduktarmen Ernährung gut fühlen. Tierproduktarm bedeutet für uns ein stark reduzierter Konsum von Fleisch, Hühnchen, Fisch, Ei und Milchprodukten.